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Tierwelt - Άγρια ζωή

Die unechte Karettschildkröte (Caretta Caretta) - Καρέττα - Καρέττα θαλάσσια χελώνα

Lange bevor der Mensch die Erde eroberte, schwammen die Schildkröten im Meer.
Sie Überlebten Naturkatastrophen und Klimawandel, bis der größte Feind -der Mensch- dafür sorgte, dass diese wunderbaren Geschöpfe vom Aussterben gedroht sind.
Helfen Sie mit, dass es nicht so weit kommt ...

Die Strände von Zakynthos zwischen Laganas und Gerakas sind die wichtigsten Eiablagegebiete der unechten Karettschildkröten (Caretta Caretta). Die Muttertier kommen zwischen Juni und August nachts an die Strände und legen ihre Nester an. Die Nester sind etwa 0,5 bis 1,0 Meter tief und die Schildkröte legt etwa 100 Eier dort ab. Mit Ihren Leibern glätten sie anschließend den Sand, danach ist das Nest nicht mehr zu erkennen.
Ab ende Juli beginnen die Jungtiere zu schlüpfen und wühlen sich mühsam aus dem Sand. Nun beginnt die gefährliche Strecke zum Meer, dabei orientieren sich an den Mond und die Sterne, das Wasser erscheint dabei heller als das Land. Vögel, Hunde und Katzen lauern auf die verletzlichen Jungen, nur etwa die Hälfte der Tiere schaffen es ins Meer. Auch im Wasser müssen noch einige ihr junges Leben lassen....
Die weiblichen Schildkröten, die es geschafft haben, kehren nach ca. 20 Jahren an die gleiche Stelle ihres Geburtsortes zurück und legen dort wiederum ihre Eier ab.
Sollten Sie solch ein Ereignis miterleben, helfen Sie den kleinen Schildkröten auf keinen Fall wegen Mitleid ins Wasser. Sie verlieren die Orientierung und das bedeutet ihren sicheren Tod. Dank des Einsatzes von Umweltschützern hat sich der Bestand der Tiere auf ca. 500 erhöht, bzw. stabilisiert.
Die Caretta Caretta muss alle 20 Minuten zum Luft holen an die Wasseroberfläche kommen, deshalb sind Motorboote in den Gewässern verboten.
Viele Griechen sahen durch die Verbote von Motorbooten, Wasser- und Jetski in den Schildkrötenregionen ihre Existenz bedroht. Dabei kam es auch zu massiven Anfeindungen gegenüber den Naturschützern. Erst auf Druck von der EU (Sie drohte die Förderglelder einzustellen) und den Umweltschutzverbänden wurde schließlich ein Kompromiss zwischen den vom Tourismus abhängigen Griechen und den belangen des Umweltschutzes gefunden.
So sind Motorboote die schneller als 6 Knoten fahren verboten. Die Schildkröteninsel darf nur von max. 25 Personen betreten werden. Um eine im Wasser schwimmende Schildkröte dürfen nur 2 Boote kreisen, am Laganas Bay sind rund 3 Km Strand gesperrt.
Auf ganz Zakynthos findet man die Caretta als Souvinier, sie wird in allen erdenklichen Arten vermarktet. Die Erkenntnis, dass mit der Ausrottung der Schildkröten auch die Touristen weg bleiben und sich keine Produkte mehr verkaufen lassen, setzt sich glücklicherweise immer mehr durch.
Caretta Caretta
Caretta Caretta
Ein geschütztes Nest
Ein geschütztes Nest
"Nesting Beach"
"Nesting Beach"
Beim Auftauchen
Das Auftauchen und Luft holen dauert nur wenige Sekunden Werbevideo eines Boots-Verleihers
Folgende Verhaltenweisen sollten Sie sich als Tourist zu Herzen nehmen, um das Überleben dieser einzigartigen Lebewesen zu sichern:
  • Keine Benutzung von Kraftfahrzeugen an den geschützten Stränden
  • Sandburgen sind unüberwindliche Hindernisse für die geschlüpften Schildkröten. Ebnen Sie sie vor dem verlassen des Strandes wider ein
  • Hinterlassen Sie keinen Müll, weder am Strand noch im Meer
  • Bohren Sie keine Sonnenschirme in den Sand
  • Benutzen Sie Abends und nachts keine hellen (Taschen)Lampen oder Blitzlicht
Die Badestrände von Laganas und Gerakas sind Naturschutzgebiete, der Schiffsverkehr ist durch ministeriellen Beschluss geregelt.

Hund, Katze und Co.

Tierwelt Findet man eine Schildkröte und berührt sie, bringt das Glück. Eine Schildkröte z.B. von der Straße wegzubringen, bringt nicht nur Glück, sondern rettet dem Tier auch das Leben!
An Häuserwänden -besonders in der Nähe von Lichtquellen- findet man kleine Echsen, die auf Beute in Form von Insekten warten. Diese Echsen sind vollkommen Ungefährlich.
Am Straßenrand sieht man oft Ziegen und Esel, fahrt hier bitte langsam vorbei, auch streunende Hunde und Katzen werden oft Überfahren und einfach Ihrem Schiksal überlassen. Das muss ja nicht sein!
Gewöhnungsbedürftig sind auch die Insekten. Einige Exemplare gibt es in Deutschland gar nicht und manche haben eine beachtliche Größe, so ist es aber nun mal in Südlichen Ländern.
Am besten man geht diesen Insekten aus dem Weg......
Nächtliche Besucher und Glücksbringer


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