Athen / Αθήνα

Das moderne Flughafengebäude des Eleftherios-Venizelos in Athen
Flughafen

Athen ist die Hauptstadt Griechenlands und hat rund 729.000 Einwohner, der Großraum Athen hat ca. 3,8 Mio. Einwohner. Die Stadt ist eine der ältesten Siedlungen und Städte Europas. Athen liegt in der Region Attika und ist an drei Seiten von Gebirgszügen umgeben: vom Hymettos (1026 m), vom Pentelikon (1107 m), vom Parnitha (1413 m) und Ägaleo (468 m). Die vierte Seite liegt am Meer, dem Saronischen Golf. Athen ist das kulturelle, historische und wirtschaftliche Zentrum des Landes.

Athen Panoramablick über das weite Häusermeer vom Lykavittos Berg aus
Blick auf Athen vom Lykavittos
Eingangstor Gate zu den Inselfähren im Hafen von Piräus
Hafen Piräus
Skizze der administrativen Aufteilung der Stadtbezirke Athens
Stadtbezirke (Wikipedia)

Der Flughafen Eleftherios-Venizelos ist der wichtigste des Landes. Die Häfen von Piräus und der wesentlich kleinere Hafen von Rafina wickeln den Schiffsverkehr zu den zahlreichen griechischen Inseln ab.

Die Gemeinde Athen ist in sieben Stadtbezirke (Δημοτική κοινότητα / dimotiki kinotita) und 91 Stadtteile – die „Gitonies“ / Γειτονιές – unterteilt. Alle für sich sind kleine Städte in der Stadt. Jeder Ortsteil hat ein eigenes Zentrum mit Geschäften und Kirchen.

  1. Das Stadtzentrum – Stadiou-Straße, Omonia-Platz, Plaka, Syntagma-Platz, Kolonaki und Exarchia
  2. Der Südosten von Neos Kosmos bis Stadio
  3. Der Südwesten – Observatorium, Petralona, Metaxourgio, Thisio
  4. Der Westen – Kolonos, Akadimia Platonos, Sepolia bis Patisia
  5. Der Nordwesten bis Probona
  6. Der nördlich des Zentrums gelegene Bereich (Patisia, Kypseli)
  7. Der Nordosten (Ambelokipi, Erythros, Polygono)
Der geschäftige Omonia-Platz im Herzen Athens
Omonia-Platz

Wie in jeder anderen Großstadt gibt es auch in Athen Ortsteile bzw. Stadtteile, die recht heruntergekommen sind und so etwas wie soziale Brennpunkte bilden. Man kann sich als Tourist überall frei bewegen, trotz aller Probleme durch die Krise ist Athen nach wie vor eine recht sichere Stadt. Die Kriminalitätsrate ist viel niedriger als in den meisten anderen Großstädten Europas.

Der Victoria-Platz im nördlichen Bereich des Stadtzentrums
Victoria-Platz

Schwerpunkte der (Drogen-)Kriminalität sind zum Beispiel der Omonia-Platz und vor allem die Straßen nördlich davon bis zum Victoria-Platz. Diese Gegenden sind nicht sonderlich attraktiv und man sollte sie vor allem nachts meiden.

Die geschlossene und leerstehende Einkaufspassage Stoa Orfeos im Zentrum
Leerstehende Stoa Orfeos

Gerade in Athen wird viel gestreikt und demonstriert. Demonstrationen aus allen politischen Richtungen sind rund um den Syntagma-Platz keine Seltenheit. Nicht selten kommt es dort zu Polizeieinsätzen begleitet von Tumulten. Ein Tourist hat dort nichts zu suchen, zur eigenen Sicherheit meidet man solche Menschenversammlungen.

Vorsicht ist auch in der Metro geboten, hier treiben Taschendiebe ihr Unwesen.

Alles in allem kommt Athen langsam wieder aus der Krise, vieles ist wieder neu eröffnet, wird saniert und renoviert. Leider gibt es immer noch viel Verfallenes und ganze Straßenzüge, die von leeren Geschäftsräumen gesäumt sind.

Die architektonisch markante Katehaki Fußgängerbrücke
Katehaki Pedestrian Brücke im Stadtteil Ellinoroson

Die Stadt ist riesig und man kann sich unmöglich alles in so kurzer Zeit ansehen. Allerdings gibt es auch nicht überall was zu sehen, viele Stadtteile sind reine Wohngebiete ohne nennenswerte Sehenswürdigkeiten. Diverse Parks, Statuen, Einkaufszentren, Bauwerke und natürlich die Stadtteil-Wochenmärkte wären interessant, aber wenn man nur jeweils eine Woche hat, setzt man Prioritäten.

Das Denkmal für gefallene Flieger auf einem Platz im Viertel Metaxourgio
Fallen Aviators Monument in Metaxourgio

Wir waren nun nach 2019 zum zweiten Mal im Oktober (2020) für 7 Tage in Athen und haben noch einiges unternommen. Aufgrund der Corona-Beschränkungen wurden die Geschäfte, Tavernen, Bars und Restaurants spätestens um 0:00 Uhr geschlossen.

Große Verkehrsschilder und Wegweiser an einer Athener Hauptstrasse
Wegweiser

An sich nicht so schlimm, aber irgendwie hat das Flair gefehlt, weil unter anderem auch fast keine Touristen in der Stadt waren. War einerseits schön, aber auch traurig, vor allem für die Griechen.

Wir sind im Oktober 2020 nicht mit der Metro gefahren; da der Verkehr auch nicht mehr so stark war, haben wir einen Mietwagen genommen. Der Vorteil ist natürlich, dass man auch mal etwas weiter herauskommt und so noch das ein oder andere entdeckt. Die Parkplatzsituation war nach wie vor eine Katastrophe, also musste ein bezahlter Parkplatz her.

Dichter Verkehr auf dem Prachtboulevard Leoforos Vasilissis Sofias
Leof. Vasilissis-Sofias
Verkehrsachsen im modernen Athener Stadtgebiet
Leof. Mesogeion
Gemütlicher Außenbereich des urigen Cafe Petite Fleur
Café
Stilvolle Einrichtung und Kaffeegenuss im Viertel Pangrati
Kleine Auszeit
Entspannter Hausbewohner bei der Siesta
Chillen...
Die bekannte und gut besuchte Einkaufsstraße Ermou im Monastiraki Viertel
Ermou Monastiraki

Das Wetter war traumhaft schön, an einigen Tagen in der Spitze fast 30°, so war auch mal der Strand angesagt. Mit dem Auto ja kein Problem.

Den ganzen „Touristenkram“ (Akropolis, Lykavittos usw.) hatten wir ja schon 2019 gemacht, nun haben wir noch Versäumtes nachgeholt. Es sind wieder sehr viele Bilder entstanden, die nun auf den folgenden Seiten dieser Webseite verarbeitet sind. Wir hoffen, ein paar Eindrücke zu vermitteln und den einen oder anderen Tipp auf Lager zu haben...

Historische Architekturgebäude in der Odos Kolokotroni im Zentrum
Kolokotroni Zentrum
Der weite Platz Plateia Mitropoleos vor der großen Kathedrale
Plateia Mitropoleos Monastiraki
Einkaufsleben und Fußgänger in der geschäftigen Odos Athinas
Athinas Zentrum
Markthallen-Atmosphäre und Marktstände an der Athinas-Straße
Athinas Zentrum
Blick in die schmale Odos Agiou Markou mit Textilläden
Agiou Markou Monastiraki
Aufwendige farbige Streetart an einer Hauswand im Viertel Monastiraki
Streetart

Wer zum ersten Mal in Athen ist, dem wird sofort auffallen, dass es sehr viele Graffitis gibt. Sehr viele Schmierereien, aber auch wirkliche Kunstwerke. Besonders die Stadtteile Psyri und Monastiraki sind ein Eldorado für Graffiti-Fans. Aber auch im restlichen Stadtgebiet sind Bilder an Fassaden und Mauern zu finden. Wer aber alles entdecken möchte, muss am Abend, wenn die Geschäfte geschlossen sind, losziehen. Wenn die Rollläden der Geschäfte heruntergelassen worden sind, offenbart sich ein ganz anderes Bild als am Tage.

Es sind in den jeweils 7 Tagen unseres Athen-Urlaubes so viele Graffiti-Bilder entstanden, dass sich eine eigene Galerie lohnt. Viel Spaß, auch wenn Sie vielleicht keine Graffitis mögen.
Zu den Bildern auf Flickr.com

Die Außenansicht des Centrotel Hotels in Athen

Fast alle Sehenswürdigkeiten befinden sich im Zentrum Athens. Da liegt es nahe, sich hier eine Pension oder ein Hotel zu suchen. Beides gibt es im Überfluss, allerdings sind die Preise sehr unterschiedlich. Je näher am Zentrum, umso teurer wird es. (Logisch) Da wir unsere Unterkunft 2019 erst recht spät gebucht haben, war die Auswahl an verfügbaren freien Zimmern nicht allzu groß.

In Athen ist eigentlich immer Saison, also auch im Oktober – unser Reisemonat. Wir haben das „Centrotel“ gebucht, ein sehr schönes und gepflegtes Hotel, allerdings lag es in einer der o.g. „miesen“ Gegenden Athens, zwischen Hauptbahnhof und Victoria-Platz. Wir haben uns zwar nicht unsicher gefühlt, aber noch mal würden wir dort nicht buchen. Da mein Smartphone in der Metro spontan den Besitzer gewechselt hat, gibt es leider keine weiteren Fotos vom Hotel.

Die historische Steinfassade des Hotel Cecil nahe Monastiraki

Beim 2. Besuch waren wir etwas schlauer und haben eine Unterkunft direkt an der „Athina“ – in der Nähe des Monastiraki-Platzes – gebucht: das „Hotel Cecil“. Ein nettes kleines Hotel mit Dachterrasse und Blick auf die Akropolis. Links zu den Webseiten der Hotels befinden sich bei „Unterkünfte“ am Ende dieser Seite.

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