Patra ist nach Athen und Thessaloniki mit rund 215.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Griechenlands.
Sie war Europäische Kulturhauptstadt 2006, Hauptstadt der Region Westgriechenland, ist Universitätsstadt und eine wichtige Hafenstadt; von und nach Patra fahren zahlreiche Fähren.
Patra ist auch durch den Karneval / Πατρινό Καρναβάλι bekannt, hier findet der größte Karnevalsumzug Griechenlands statt.
Patra liegt in einem stark erdbebengefährdeten Gebiet, besonders die Meerenge von Rio-Andirrio / Στενό Ρίου-Αντιρρίου zwischen dem Golf von Patras und dem Golf von Korinth / Κορινθιακός Κόλπος ist sehr aktiv.
Eine Fähre
Bei unserem Besuch der Stadt im August 2015 – wir haben vorher die Rio-Andirrio-Brücke besichtigt – war es schon Nachmittag und sehr heiß.
Von daher haben wir nicht alle sehenswerten Plätze besucht, was wir aber zu einem späteren Zeitpunkt bestimmt noch nachholen werden.
Ohnehin ist es mit dem Auto sehr schwer, einen Parkplatz zu finden (wie in allen griechischen Städten), alleine damit ist schon eine halbe Stunde verstrichen.
Patra ist sehr vielseitig, die Mischung aus modernen Hafenanlagen, altem Hafen, Industrie, Sehenswertem und reichlichen Einkaufsmöglichkeiten macht Spaß.
Am BahnhofSchöne alte LokZugverkehrDer BahnhofAgiou-Nikolaou-TreppeKleiner Teil der Burg
Start unserer Tour war der Bahnhof Patras. Hinein in die Innenstadt, direkt Richtung Agiou-Nikolaou-Treppe / Σκάλες Αγίου Νικολάου, den Aufstieg der rund 200 Stufen konnte ich mir auch bei 37 Grad nicht verkneifen.
Der Ausblick auf die Stadt und die Insel Kefalonia / Κεφαλονιά in der Ferne war die Belohnung für ein durchgeschwitztes T-Shirt.
Hier oben befindet sich auch die Burg von Patra / Κάστρο Πάτρας.
Der Ausblick auf Patra, wenn man die Stufen geschafft hatPlatia Georgiou I
Wieder die Treppen runter und dann durch ein paar Einkaufsstraßen mit reichlich Geschäften zum zentralen Platia Georgiou I / Πλατεία Γεωργίου Ι.
Hier befindet sich u.a. das Apollon-Theater / Θέατρο Απόλλων, welches vom deutschen Architekten Ernst Ziller entworfen wurde.
Apollon Theater
Alles in allem ist Patra keine Schönheit, es ist nicht viel von alter Bausubstanz zu sehen, aber hier findet das griechische Leben statt.
Leider war der Besuch zu kurz, um alles zu sehen. Uns sind bestimmt auch die eine oder andere Sehenswürdigkeit entgangen, aber das werden wir nachholen.
Patra, eine Stadt mit vielen Gesichtern:
Anmerkung zur Schreibweise bzw. Aussprache:
Im deutschsprachigen Raum wird die Stadt „Patras“ gesprochen. Im Neugriechischen „Patra (Πάτρα)“.
Wir schreiben auf dieser Webseite „Patra“, einfach weil wir denken, es ist die korrekte Bezeichnung. Wobei es wohl egal ist, wie man es spricht. Was gemeint ist, weiß dann wohl jeder 😉